Donnerstag, 15. März 2007

3. Rundbrief (korrigiert und unzensiert)

Hallo liebe Freunde,

hier nun mein Rundbrief, von dem ich noch weiss ob er bei euch schon in Form von fuenf Seiten Papier angekommen ist:

Matthias Knecht 7. März 2007
c/o Theodor-Schneller-School
P.O.Box: 340659 Marka-Amman
11134 Jordan

3. Rundbrief

Liebe Unterstützer und Freunde,

ich wünsche euch allen, sehr verspätet, ein frohes neues Jahr.

Meine letzte Arbeitswoche vor Weihnachten war eine Mischung aus Chaos, Reise- und Weihnachtsvorbereitungen. Ich hatte gemeinsam mit den anderen Freiwilligen mehrere Tage reduzierte Aufgaben in der Family um Weihnachtsdekoration für die große gemeinsame Weihnachtsfeier zu basteln. Mein Erzieher schien sich im Nachhinein als einziger Erzieher an irgendwelchen Weihnachtsvorbereitungen zu beteiligen. Er hat unter anderem ein Krippenspiel auf die Beine gestellt und die Kirche mit einer Krippe in einer riesigen Felsenhöhle aus Pappmasche und Stangen dekoriert. Da höchstens nur einer von uns beiden in der Family war, nutzen einige Jungs diese Zeit umso mehr, um ihre Arbeiten nicht zu machen, nachts herumzutoben oder sich zu schlagen. Der Höhepunkt war, als ich alleine die Familie während der ersten Hälfte der Weihnachtsfeier noch einigermaßen herrichten musste, bevor nach der Weihnachtsfeier einige Gäste mit uns „M-Sach-chan“, Hühnchen und Zwiebeln mit einer gefüllten Brotrolle, gegessen haben. Diese letzte Weihnachtswoche wäre weniger anstrengend gewesen, wenn weitere Erzieher stärker in die Organisation der Weihnachtsfeier eingebunden gewesen wären.

Als am Tag nach darauf die Kinder nach Hause gefahren sind, wollte ich nur noch in den Urlaub nach Israel und den Stress der vergangenen Tage hinter mir lassen. Doch Johannes hatte morgens Bauchschmerzen, so dass wir beide nachmittags verspätet, aber dennoch für uns überraschend vor der geschlossenen Grenze im Jordantal standen und wieder umkehren mussten. Am nächsten Tag haben wir es dann gemeinsam mit Susanne und Evi und ohne israelischen Stempel im Reisepass über die Grenze geschafft. Das Interview mit dem Hessischen Rundfunk, das an diesem Tag stattfinden sollte, konnte an der Grenze auch noch auf Heiligabend verschoben werden. Weihnachten habe ich, wie ihr wahrscheinlich im Interview gehört habt, in Jerusalem und Bethlehem verbracht. Bethlehem ist an Weihnachten voller Leute. Christliche Pilger auf den Straßen, hohe kirchliche Würdenträger in den Kirchen der jeweiligen Konfessionen, palästinensische Politiker in rasenden Jeepkonvois und Sicherheitskräfte auf den Dächern und an jeder Ecke ließen bei mir eher Volksfest- als Weihnachtsstimmung aufkommen. Erst im deutsch-englisch-arabischen Weihnachtsgottesdienst in der lutherischen Kirche Bethlehems und in der Christmette spätabends in der deutschen Erlöserkirche der Jerusalemer Altstadt war ich glücklich darüber, Weihnachten in Jerusalem und nicht in Deutschland verbringen zu können.

Die restliche Zeit der zwei Wochen Urlaub in Israel verging wie im Flug. Viel Zeit haben wir in Jerusalem verbracht, wo wir gemeinsam mit den beiden anderen Jordanien-Freiwilligen des EMS in Irbid über den Dächern der Altstadt auf das neue Jahr angestoßen haben. Einmal hat es sogar in Jerusalem geschneit, so dass der Felsendom am nächsten Morgen eine weiße statt eine goldene Kuppel hatte. Natürlich hatte dieser Urlaub auch eine sehr politische Dimension. Oft musste ich durch einen Checkpoint oder stand vor einer acht Meter hohen Mauer. Bei einem Besuch in Jericho waren alle antiken Stätten geschlossen, weil die Angestellen wegen Geldmangels in der palästinensischen Autonomiebehörde keine Gehälter ausgezahlt bekommen. In allen Museen und Busstationen wird dein Gepäck geröntgt und du durchfilzt. Überall gibt es Überwachungskameras und der nächste Soldat, meistens jünger als ich, steht nicht weit entfernt. Dennoch ist mir die Atmosphäre in dieser Zeit nur wenig bedrückend vorgekommen, man scheint sich mit der Situation arrangieren zu können. Nach Israel werde ich sicher noch mal zurückkommen, weil ich es zeitlich nicht mehr nach Nordisrael und nach Galiläa geschafft habe. Aber auch weil Israel religiös und politisch sehr bereichernd für mich war.

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Eine Stunde Freizeit am Tag, weil die Jungs nur zu den Halbjahrsprüfungen täglich kurz in die Schule gegangen sind, hat kaum für ausreichend Erholung gesorgt. Am Rest des Tages wurde entweder gelernt oder die Schule herausgeputzt, denn höchster Besuch hatte sich angekündigt. Der jordanische König sollte anlässlich einer Baumpflanzaktion sich zum ersten Mal an die Schneller-Schule wagen. Schlussendlich hat der König seinen Bruder und Stellvertreter geschickt, angeblich nicht aus Angst vor den königshausfeindlichen Palästinensern in den umliegenden Lagern, sondern um die amerikanische Aussenministerin zu treffen. Der Besuch war enttäuschend, kurz und still. Die Jeeps kamen angerast, er stieg aus, schüttelte Hände (nein, keine Kinder- sondern VIP-Hände), pflanzte den Baum und fuhr wieder weg. In dieser Zeit war es unheimlich still, vielleicht weil alle enttäuscht waren, dass der König nicht gekommen ist. Mit seiner Abfahrt haben nach einer Woche Schule auch die dreiwöchigen Semesterferien begonnen.

Nach 36 Stunden Fahrt mit Schiff und Bus bin ich verspätet und übermüdet in Kairo angekommen. Die Fähre war leider unerwartet erst zehn Stunden nach unsere Ankunft in Aqaba losgefahren. Mit uns Schneller-Freiwilligen sind wieder die beiden Irbid-Freiwilligen des EMS nach Ägypten gereist. Kairo, immer gerne als „Mutter als Städte“ bezeichnet, ist bei weitem nicht so unübersichtlich und überfüllt wie ich es mir vorgestellt hatte. Nur bei den Fahrten durch die riesigen Vorstädte Kairos bekommt man einen Eindruck von den Ausmaßen und Auswüchsen dieser Stadt. Kairo ist in einem eine Metropole, ein islamisches Kultur- und Religionszentrum und mit den Pyramiden am Rande eine Antiquität. Der Straßenverkehr ist zu Stoßzeiten echt eine Katastrophe, aber dann gibt es ja noch Afrikas einzige U-Bahn. Und im Gegensatz zu Jerusalem ist Kairo vom Taxi über das Essen bis zum Hotel alles billig.

Nach ein paar Tagen in und um Kairo sind wir 1200 km mit der ägyptischen Eisenbahn in den Süden Ägyptens nach Assuan gereist. Assuan ist mit seinem besonders blauen Nilwasser, den grünen Inseln und den gelben Sanddünen nach einem nur einigen Metern breitem bewachsenen Uferstreifen, sowie unzähliger kleiner Holzboote mit einem weißem dreieckigen Segel der landschaftlich schönste Ort, den ich bisher gesehen habe. In der Nähe der Grenze zum Sudan haben wir den berühmte Tempel von Abu-Simbel besichtigt, der beim Bau des Assuan-Staudamm in Einzelteile zerlegt und an höherer Stelle wieder errichtet worden ist. Danach sind wir nilabwärts nach Luxor gefahren, wo wir das berühmte Tal der Pharonengräber und die gewaltigen Tempelanlagen des antiken Theben bewundern konnten. Sowohl in Assuan als auch in Luxor habe ich zum ersten Mal die Schattenseiten des Tourismus in Ägypten bemerkt, auch wenn sie stark durch Armut und Arbeitslosigkeit bedingt sind. Man kann kaum einen Schritt machen, ohne dass sich jemand dir in den Weg stellt, um auf sein Geschäft, sein Hotel, sein Boot, etc... mit den tollen Sonderrabatten zu verweisen. Gerade als Frau hört man andauernd auch anzügliche Sprüche, und sei es nur um die Aufmerksamkeit für den eigenen Laden zu gewinnen.

Nach Luxor habe ich mich von den anderen Freiwilligen für zwei Tage getrennt und einen Bade- und Radeltag in der wunderschönen Oase Siwa an der Grenze zu Lybien verbracht. Siwa ist anders als Ägypten. Nicht hektisch und schnell, sondern entspannend und langsam ist das Leben dort. Es gibt kaum Autos; man bewegt sich entweder im Eselkarren oder auf einem verrosteten Fahrrad fort. Nach der Rückkehr waren wir wieder vereint im koptisch christlichen Teil Kairos und die Totenstadt ausserhalb der Stadtmauern von Alt-Kairo durchwandert. Ehe wir uns auf den Rückweg nach Jordanien gemacht haben, haben wir die restliche Zeit genutzt, um zwei Nächte auf dem Sinai zu verbringen. Am Tag dazwischen sind wir erst zum berühmten, aber vollkommen überlaufenen Katharinenkloster am Fuß des Berges gewandert, an dem Mose die Zehn Gebote empfangen haben soll. Vom Kloster selbst sieht man leider kaum was. Nachdem man durch ein Loch in den Schutzmauern das Kloster betreten hat, kann man praktisch schon wieder umdrehen. Nur der Besuch der Verklärungskirche und der Stelle des Brennenden Dornbusch sind gestattet. Vom Hang aus kann man dafür von oben einen Blick in die ganze Anlage werfen. Von dort aus sieht das Kloster auch wunderschön aus. Am Nachmittag sind wir die 3750 Treppenstufen hoch zum Gipfel des Mosesberges hinaufgeklettert, um oben den Geburtstag von Anna-Maria aus Irbid mit einem Ständchen und Kaffee & Kuchen zu feiern und den Sonnenuntergang zu erleben. Dank Vollmond war der Abstieg und die Rückkehr zum Beduinencamp kein Risiko.

Angekommen in Jordanien wurden wir von regnerischem Winterwetter empfangen. Drei Wochen später ist die Schneller-Schule aus diesem Grund inzwischen grün. Dort wo früher brauner Boden war, wächst nun vor allem Gras und Unkraut. Und weil ich das erste Sprießen, während ich in Ägypten war, verpasst habe, scheint für mich ein Farbwechsel in Jordanien stattgefunden zu haben. Das Wetter ist sehr wechselhaft geworden. Mal gibt es einen Wolkenbruch, mal wunderschönes Frühlingswetter.

Auch meine Arbeit hat zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres einen Umbruch erlebt. Seit Anfang des Jahres werden die Kinder einiger Mitarbeiter der Schneller-Schule nicht mehr vom Schulbus abgeholt, unter anderem die jüngste Tochter meines Erziehers. Leider hat sich keiner der anderen Mitarbeiter bereit erklärt, sich beim Hinbringen und Abholen der Kinder mit meinem Erzieher abzuwechseln oder einen der noch freien Plätze in deren Autos zur Verfügung zu stellen, noch nicht mal gegen einen größeren Unkostenbeitrag. Das es hier manchmal so unchristlich zuzugehen scheint, hat meine Arbeit in der Family intensiviert. Ich bin nun regelmäßig morgen alleine für die Familie verantwortlich. Mein Erzieher kommt für eine halbe Stunde vorbei und frühstückt mit uns. Dann muss er aber schon wieder gehen, um seine Tochter zur Schule zu fahren. Nach der Schule bin ich aus dem selben Grund wieder eineinhalb Stunden mit den Jungs alleine, bis mein Erzieher kurz vor der täglichen Spielzeit vorbeikommt. Die erste Woche nach den Sommerferien war ich schwer beschäftigt die nötige Autorität, um auch alleine Verantwortung zu übernehmen können, aufzubauen.

Dennoch ist die Anwesenheit meines Erziehers weiterhin absolut notwendig für mich und meine Family. Meines Wissens hilft kein Erzieher so viel bei den Hausaufgaben oder vor Prüfungen und ist eine so wichtige Vertrauensperson für die Jungs. Ein gutes Beispiel dafür und eine große Erschütterung für mich war, als aus dem Portmonnaies zweier Jungs in meinem Schrank Geld verschwunden war und der Verdacht auf jemandem fiel, der zu den einzigen gehört, zu denen ich vollstes Vertrauen hatte und dem ich bisher schon mehrmals meinen ganzen Schlüsselbund gegeben hatte, um in der Spielzeit auf das Klo in den abgeschlossenen Räumen unserer Family zu gehen. Sicher war es auch ein Fehler von mir, ihm so viel Verantwortung zu geben und der Versuchung zu widerstehen, diese Gelegenheit, alleine mit allen Schlüsseln in der Family zu sein, zu nutzen, zu mal er aus wirklich armen Verhältnissen kommt. Issa, mein Erzieher nahm ihn auf meinen Tipp hin in mein Zimmer und schon eine Viertelminute später, hatte er alles freiwillig gestanden, da er wusste, dass Issa die Sache vertraulich behandeln würde, wenn er das Geld sofort und heimlich zurückbringt.

Der Diebstahl des Geldes war der Auftakt zu einer Woche voller Probleme. Erst habe ich mir beim Fussballspielen den Fuss verdreht, vermutlich verursacht dadurch, dass meine Muskeln am Knöchel nach dem Aussenbandriss vor fünf Monate noch nicht ganz in Ordnung sind. Zwei Tage später habe ich ebenfalls beim Fussballspielen den großen Zeh gebrochen. Wieder einen Tag später musste ich ins Krankenhaus um eine Platzwunde am Kiefer nähen zu lassen. Nachdem sich zwei meiner Jungs um einen Besen gestritten hatten und der eine dem anderem dabei mit dem Besen auf den Kopf geschlagen hatte und wollte ein dritter mir zeigen, was sich genau ereignet hatte. Er holte aus, schleuderte den Besen mit aller Kraft nach vorne, doch dabei löste sich der Kopf vom Stiel des Besen und flog quer durch den Raum und traf mich geschossartig am Kinn. Im Nachhinein betrachtet, hatte ich Glück, dass ich nur so tief am Kopf getroffen worden bin.

Dennoch ist der Kontakt zu den Jungs super. Das Highlight des Tages ist im Moment, wenn wir Abends gemeinsam Tom & Jerry im Fernsehen schauen. Da es keine Zeitung im Internat und auch sonst wenig Möglichkeiten gibt, für die Allgemeinbildung der Jungs etwas zu tun, habe ich beschlossen, dass wer will nach Tom & Jerry noch eine Viertelstunde Nachrichten bei Al-Jazeera schauen kann und erst dann ins Bett muss. Gerade ist die Vorfreude besonders groß auf das Fussballspiel zwischen den Siebtklässlern aus meiner Family und den Sechstklässlern aus Katharinas Family, da es sonst üblich ist, nur unter sich Fußball zu spielen. Ich möchte außerdem gemeinsam mit meinem Erzieher beginnen, ein Theaterstück mit mehreren Sketchen passend zum diesjährigen pädagogischen Jahresthema „Kinderrechte“ einzuüben und aufzuführen.

Parallel zu Freude an der Arbeit ist auch die Ernüchterung über den Rahmen, in dem meine Arbeit stattfindet, wiedergekommen. Ich bin leider immer noch mit einem jordanischen Touristenvisum im Land, zu deren Verlängerung ich nach einer Reise ins Ausland scheinbar immer einen Bluttest brauche, bei dem ich leider schon einmal in Ohmacht gefallen bin und wahrscheinlich die ein oder andere folgen wird. Der Ärger darüber ist deswegen groß, weil mir noch im letzen Sommer auf den Vorbereitungsseminar des EMS eine Residence-Card für ein Jahr versprochen wurde, die aber der Direktor wohl nie gewollt hat. Ein weiteres Ärgernis ist, dass ich ohne jordanische Residence-Card nur an der syrischen Botschaft in Deutschland ein Visum für Syrien bekomme. Jetzt muss ich schauen, wie ich vielleicht auf einem inoffiziellen Weg oder an der Grenze mit Glück an ein Visum für Syrien komme.

Der andere Teil des Rahmens meiner Arbeit, die Einrichtung hat mir in der letzten Zeit oft zu denken gegeben. Der personelle Situation im Internat ist kritisch und wird in den nächsten Monaten wohl noch angespannter werden. Die Erzieher sind manchmal scheinbar mit dieser Situation überfordert und werden demotiviert, sich über ihre Pflichten hinaus zu engagieren.. Die Gehälter sind kläglich, insbesondere die Preissteigerungen, die es durch den Irakkrieg und den Zustrom reicher Flüchtlinge nach Amman gegeben hat, lasten schwer. Es ist daher kein Wunder, dass die Schneller-Schule Probleme hat, neue christliche Erzieher zu finden.
Beim Essen bekommen die Kinder meiner Meinung nach keine vollwertige Nahrung. Einmal in der Woche einen Apfel oder ein anderes Obst und sonst fast immer nur Gurken und Tomaten reichen eher nicht.
Im Winter schlafen meine Jungs in lausig alten Decken. Immerhin wird in der Family von 16 bis 21 Uhr geheizt, so dass niemand, abgesehen von mir am Wochenende, frierend ins Bett gehen muss.
In den Räumen der Family dürfen Verschönerungen wie Bilder und Plakate offiziell nur an Holzleisten aufgehängt werden, die nach sechs Monaten immer noch nicht montiert worden sind, so dass die Family kahl und leer wirkt und keine kinderfreundliche Atmosphäre herrscht. Der Einwand, dass die Situation an der Schneller-Schule immer noch besser ist, als die Situation bei den meisten zu Hause, kann ich nicht immer gelten lassen. Dafür gehen einige meiner Jungs viel zu gerne nach Hause, beschweren sich über die schlechte Qualität und Quanität des Essens, wollen lieber zu Hause duschen und haben auch oft fürsorgliche Eltern oder andere Familienangehörige. Diesen Eindruck gewinne ich besonders, wenn die Eltern am Nachmittag in der Schule vorbeischauen und ich die Familien zu Hause besuche.

Es ist schwierig zu sagen, warum besonders im Internat einiges im Argen liegt. Individuelle Schuld gibt es keine. Eher scheinen eine ganze Reihe von Faktoren dafür verantwortlich zu sein, dass diese Missstaende nicht schnell beseitigt werden. Es ist kein Bedürfnis von mir diese Missstände mit diesem Brief publik zu machen. Aber ich denke, dass meine letzten Rundbriefe diese nur ungenügend angesprochen und euch kein wahrheitsgetreues Bild von der Schule vermittelt haben.

Wichtig ist, dass mir diese Probleme den Spaß an der täglichen Arbeit mit den Jungs nicht rauben und ich mit viel Zuversicht in die letzten Monate meines Zivildienstes an der Schneller-Schule gehe.

Viele liebe Grüße

Euer Matthias

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