Montag, 5. März 2007

Ende der Funkstille

Sorry dass ich so lange nichts von mir hoeren liess. Was in den letzten Zeit passiert, werdet ihr demnaechst im 3. Rundbrief lesen, den ich dann auch hier veroeffentlichen werde.

Vier Wochen lange habe ich nun 6 Tage lang die Woche wieder gearbeitet. Es wurde daher Zeit fuer ein laengeres Wochenende, das hier von Donnerstag bis Sonntag geht. Den Donnerstagnachmittag habe ich genutzt, um mir einen Email mit dem EMS zu fuehren, bei dem es um den Inhalt meines Rundbriefs ging. Das ist auch der Grund, warum der naechste Rundbrief noch nicht bei euch angekommen ist. Ich hab die Situation der TSS ein bisschen zu drastisch geschildert und den Direktor, mein Fehler, in ein falsches Licht gesetzt. Jetzt ist die Ueberarbeitung in Gange.

Am Freitag haben Evi, Johannes und ich gemeinsam mit Bisaan, der Tochter von unserer Gastfamilie in Ost-Jerusalem waehrend der Weihnachtsferien, die hier in Amman studiert einen Ausflug gemacht. Wir sind mit einem gemieten Auto erst nach Madaba und Mount Nebo gefahren, was ich ja schon im August gemacht habe, wo wir allerdings weniger Zeit hatten und ich auch sonst viel ahnungsloser war. Dann sind wir noch auf den Tell Hesban gefahren, unter dem mehrere Tausend Jahre Geschichte vergraben ist. Zum Abschluss des Tages sind wir in ein Wadi am Toten Meer gefahren, wo es super heisse Wasserfaelle und ein paar Becken gibt. Bei 45 Grad Celsius habe ich schon gekocht, aber bei dem 65 Grad heissen Wasserfall hat es dann weh getan.

Am Samstag sind wir mit dem oeffentlichem Bus nach Ajloun gefahren, wo es ein gut erhaltenes und wunderschoen gelegenes muslimisches Gegenstueck zur christlichen Kreuzritterburg gibt. Wir haben viel auf den Mauern herumgelegen und sind dann gegangen, als die bewaffnete Armee an Polizisten und Bodyguard eines unbekannten VIPs die Festung stuermte. Wir sind noch auf einen Nachbarhuegeln gestiegen und am spaeten Nachmittag weiter nach Irbid gefahren um unsere Mitfreiwilligen dort zu besuchen.

Am gestrigen Sonntag bin ich mit Johannes zur Irbid-Uni gefahren um das beste Museums Jordanien ueber Aerchaeologie und Anthropologie zu besichtigen. Anschliessend sind wir alle gemeinsam nach Pella am Rande des Jordan-Tals gefahren. Dort gibt es ein paar kaum ausgegrabene Ruinen einer roemisch-hellenistischen Stadt. Ich hatte das Gefuehl, als ob ich in den Alpen waere. Die Temperaturen waren angenehm und ausreichend um endlich wieder nur mit Poloshirt herumzulaufen. An den roemischen Sauelen weideten Kuehe und Schaf- und Ziegenherden. Es gab keine weiteren Touristen. Die Blumen haben geblueht und die Wiesen waren gruen. Wir sind ein bisschen in eines der Wadis hereingewandert und haben ansonsten wieder viel in der Sonne herumgelegen und es uns gut gehen lassen.

Regenwetter in Jordanien

TSS in Gruen

Fruehling in Jordanien

Meine Siebtklaessler vor ihrem wichtigen Spiel gegen Katharinas Sechstklaessler, das wir beide organisiert hatten. Ergebnis 9 zu 0 fuer meine Jungs.

Fussballteam meiner Siebtklaessler

Tell Hesban

Sonnenuntergang ueber dem Toten Meer

Eingang zur muslimischen Burg

Aussicht von der Burg

Pella

Tempel in Pella

Pause im Wadi

gruener Wadi bei Pella

Blumen

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